Drei
Jahre ReSt reiche Ernte oder Leere? Rückschau
Innehalten Ausblick
Wieder
geht ein Pfadfinderjahr zu Ende. Für uns, dem ReSt (für die, die es
nicht wissen: Religiöser Suchtrupp), neigt sich auch eine Arbeitsperiode
dem Ende zu. So denke ich ist es an der Zeit Rückschau zu halten oder einfach
innezuhalten. Der erste Schwerpunkt Leben aus dem Glauben führt
das Erprobungssystem an und doch wird er gerne nur als Anhängsel gesehen. Vor
drei Jahren haben wir als ReSt es uns zum Ziel gesetzt hier ein Lebenszeichen
zu geben und dem ersten Schwerpunkt wieder mehr Gewicht zu geben. Manches
haben wir ausprobiert und haben nicht den Erfolg gehabt, den wir uns gewünscht
hätten. In manchen Dingen haben wir Samen ausgestreut und können schon
ein bisschen etwas Wachsen sehen und kleine Erfolge verbuchen. Uns
war und ist es immer ein Anliegen an die Basis zu gelangen, zuzuhören und
Hilfe zu geben. Wir wissen aus unserer Erfahrung in der pfarrlichen Arbeit, dass
es überall viele spirituelle Menschen gibt, die unseren Glauben
weitertragen. So auch in der Pfadfinderbewegung. So durften wir schon an Bezirksrunden
teilnehmen, wo wir eure Wünsche, Anregungen aber auch eure Erfahrungen mitnehmen
konnten. Bitte schenkt uns auch in eurer Bezirksrunde ein halbe Stunde, um mit
euch zu plaudern und von eurer Arbeit zu erfahren. Was
mich besonders freut ist, dass es immer wieder Pfadinder gibt, die einfach und
unkompliziert ein Mail schicken und um unserer Mithilfe bitten, was wir immer
sehr gerne tun. So bleiben wir mit euch in Kontakt und erfahren, wo der Schuh
drückt. Ein besonderes Erlebnis war für uns das für uns erste
Spiriseminar, wo wir spüren durften, wie viel zum ersten Schwerpunkt im Verborgenen
gearbeitet wird und, dass es vielen aus unserer Bewegung ein Anliegen ist, sich
auch als Pfadfinder für Gott zu engagieren. Es hat uns Mut gemacht wieder
ein Spiriseminar anzubieten. Im
nächsten Pfadfinderjahr wird der ReSt im Frühjahr das Thema Leben
aus dem Glauben zur FFT stellen und mitorganisieren. Glaube
ist keine Privatsache sie geschieht im gemeinsamen Tun und war schon unserem
Gründer BiPi ein großes Anliegen: Man
bat mich, deutlicher zu erklären, was ich bezüglich der Religion dachte,
als ich die Pfadfinderbewegung gründete. Man fragte: Wo kommt da die
Religion herein? Meine Antwort: Sie kommt überhaupt nicht hinein, sie
ist schon inbegriffen. Sie ist die Basis, die der Pfadfinderbewegung zugrunde
liegt. Robert
Baden-Powell Deine
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