Führungsprobleme?
Na, und? Hauptsache, wir sind 90 Jahre alt ...
Diese
provokante Überschrift ist uns nicht zufällig einge- fallen, sondern es ist das
Ergebnis einer Momentaufnahme unserer niederösterreichischen Pfadfindergruppen.
Wer von euch kennt
nicht diese immer häufig werdenen Aussprüche, wie: „Wir haben zuviele Termine“,
„Wir haben keinen Führungsnachwuchs“, „Keiner will mehr Verantwortung übernehmen“,
usw. Leider mussten wir quer durch alle niederösterreichischen Bezirke orten,
dass von den oben genannten Aussprüchen wirklich viele der Wahrheit entsprechen
und selbst eingesessene Gruppen von diesen Problemen nicht verschont bleiben.
Wir
wollen daher gemeinsam mit euch versuchen, die Hauptgründe für die Probleme bei
der Nachbesetzung unserer Führungspositionen zu ergründen. Dies wird in Form eines
Umfragebogens (Sondernummer der Kontakte) geschehen. Außerdem wird dies auf der
Herbsttagung ein Schwerpunktsthema darstellen.
- Es
ist jedoch nur mit eurer Mithilfe möglich, die Probleme gemeinsam zu lösen. Als
kleine Anregung einige Schlagworte und Fragen, die uns eingefallen sind:
-
Verweildauer in der Führung
- Zuviele
Termine, die nicht mit der Jugendarbeit (Gemeinde, Pfarre, etc.) zusammenhängen
- Zuwenig
Mitarbeiter (Aufsichtsrat), die uns die Arbeit abnehmen, die nicht zur Führungsarbeit
gehört ( Material, Geld, etc.)
- Heimbau
– der schleichende Tod einer Gruppe
- Zuviele
Ausbildungsseminare oder zuwenige?
- Zu
wenig Kommunikation in der Gruppe
- Zurück
zur Pfadfinderidee und nicht jede neue Moderichtung aufgreifen
- und
vieles mehr
Ich
bitte euch daher, bis zum Herbst über das angerissene Thema nachzudenken und möglichst
zahlreich an einer Ideenfindung für die zukünftige Arbeit in unseren Gruppen mitzuarbeiten.
Ich glaube, dass wir nur mit einer neuen Strategie unseren 100 Geburstag feiern
werden.
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